Vergangene  Woche gab es außer den  PISA Ergebnissen eine Reihe von wichtigen Veröffentlichungen, die meiner Ansicht nach  wichtiger sind.

Zwei ehemalige amerikanische Gouverneure haben das Digitale Manifest festgelegt.

Es soll die Erziehung der Kinder maximieren. In zehn Punkten wird festgehalten, was darunter zu verstehen ist.

  1. Teilnahmebedingungen der Lernenden: Alle Kurteilnehmer sind digitale Lernende.
  2. Zugang: Alle Lernenden haben Zugang zu hochwertigen digitalen Inhalten und Online-Kursen.
  3. Personalisiertes Lernen: Alle Lernenden können ihre Ausbildung mit Hilfe digitaler Inhalte über einen zugelassenen Anbieter anpassen.
  4. Lernfortschrittsnachweis: Lernfortschritt basiert auf Kompetenzdarstellung usw.

Hier muss ich unterbrechen.  Wäre nicht schlecht, wenn sich die Lehrer zuerst ins Zeug legen würden. Lange überlegen geht sowieso nicht, denn die Sechs Social Media Trends für 2011 stehen bereits vor der Tür.

Was ist denn nun Social Media am Arbeitsplatz? Umdenken ist angesagt, besonders wenn die Selbstkontrolle 100 Mal mehr Verbesserung verspricht. Die Situation aussitzen wird schnell zu  Schöner Sitzen.  Dabei könnte man/frau sich  lieber den Bergmönch zulegen, um im digitalen Lernen fit zu bleiben.

Um auf die  lieben Kleinen zurückzukommen, denen wird jetzt das Codieren beigebracht.

Welch ein  Glück, dass  ich Erwachsene unterrichte. Demnächst darf ich es mit Whiteboard, wenn der passende Beamer eintrifft, versuchen. Dabei beweisen die Studien aus Großbritannien  keine wesentliche Verbesserung der Verwirklichung des Lernerfolges. Wenigstens ist der lehrerzentrierte Unterricht damit gesichert. Seit Jahren bemühe ich mich aber um den lernerzentrierten Unterricht, und wer  integiert mir jetzt Social Media in Whiteboard?

Vielleicht wissen die Anwärter auf den Edublog Award2010 die Antwort. Ich habe erst einmal meine Stimme Ralf Klötzke gegeben. Sein DSD-Wiki ist ein echtes Geschenk für jeden DaF-Unterrichtenden.