Erst Grammatik lernen, dann Kompetenzen trainieren?

Für viele Lehrkräfte scheint die Frage der Grammatikvermittlung der größte Stolperstein für die Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht zu sein, behauptet Dr. Andrea Schinske, LISUM Berlin Brandenburg. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme, die  damit beginnt, dass der Unterricht insgesamt auf den Erwerb von Grammatik und Wortschtz ausgerichtet ist, aber einräumt, dass die Lehrwerke wesentlich von dem klassischen Phasenmodell – Einführung-Transfer-Anwendung geprägt sind, würgt sich der Artikel zur  Integration von Grammatik und Kompetenzorientierung zu  einer Task durch. Es wird der Anspruch erhoben, dass die Task den Schüler dazu führt, selbstständig zu erkennen, dass er bestimmte  Strukturen benötigt.

Die größte Herausforderung für diesen Ansatz ist die mühsame Suche nach Tasks und Texten, da jene, die den Lebensweltbezug zu den Schülern aufweisen, häufig wenig komplexe Strukturen aufweisen und somit nur geringe grammatische Anforderungen stellen.

gelesen in PRAXIS Fremdsprachenunterricht 01/11