Learning Analytics  ist die futuristische Richtung  der Bildungsarbeit. Es geht dabei  um die Nutzung intelligenter Daten, die von den  Lernenden erzeugt werden sowie um  Analysemodelle, die  Informationen wie  soziale Zusammenhänge  entdecken,  um vorherzusagen, wie  die Lerner zum besseren Lernen beraten werden können, oder andersherum die Nutzung von Daten und Modellen um  Fortschritte und Leistungen von Studenten vorherzusagen sowie  die Fähigkeit auf Grund dieser Informationen zu handeln . Das Ganze geschieht  innerhalb des bestehenden Bildungssystems.

George Siemens,  interessiert sich einerseits dafür, wie  Learning Analytics in den bestehenden Bildungssystemen funktioniert, und andererseits , ob Learning Analytics die Umstrukturierung von Lernen, Lehre und deren Verwaltung mit sich bringen kann. Seine Vorstellungen gehen dahin, dass die Institution bzw der  Lehrer in Echtzeit mit Hilfe der verschiedenen analytischen Tools eine Veränderung des Lernverhaltens bewirken kann.

Er ist nicht der Einzige, den das Thema beschäftigt. Ende Februar wird in Canada, in der Provinz Alberta, die erste internationale Konferenz zum Thema Lern-und Wissensmanagement stattfinden.

Um diese Konferenz vorzubereiten, haben sowohl High Tech- als auch Bildungsexperten in einem  sechwöchigen Onlinekurs  verschiede Analyse- und Visualsierungs-Tools getestet. Die Online-Interaktionen, die Clusterbildungen, die Blogberichterstattung und die Tweets der Teilnehmer waren nur ein Teil des Selbsterfahrungsprozesses dieses Kurses. Einer der spannendsten Aspekte des gemeisamen Lernens war für mich  die  Kooperation zwischen IT- Dozenten und denjenigen, die aus anderen Fachrichtungen kommen.

Beeindruckt hat mich das Webinar von Simon Buckingham Shum . Seine Ausführungen werden mich auch in Zukunft beschäftigen. Übrigens das Dia Nr. 24 dürfte für DaF-Lehrer von Bedeutung sein.