Heft309

Ab und zu lese ich noch Holzmedien wie die Aprilausgabe der Informationen zur politischen Bildung mit dem trockenen Titel Massenmedien . Interessanterweise wird bereits im  Overtüre- Artikel   die gesamte Spannbreite der Entwicklung vom Barden bis zum Blogger beschrieben.  Das Fazit lautet somit folgerichtig, dass  die Digitalisierung zur Konvergenz der Medien führt, und man deshalb von der größten Medienrevolution seit Gutenberg spricht.

Von da ab  erübrigt sich der Lesestoff , nur noch  die rosa unterlegten Artikel sind lesenswert, die von Regioblogs, Quotenmessung im Internet, politischer Kommunikation in Zeiten des Webs,  die Deutsche Blogophäre und republica berichten. Die Rosaseiten lassen nichts von dem aus, was das Web ausmacht. Sogar die Erkenntnise der Gehirnforschung zum Leben online werden nicht ausgeklammert.  Die  sich vom Elterhaus ablösenden  Jugendlichen und die medienüberflutenten Erwachsenen, auf alles und auf alle wird im bekannten ausführlichen Stil eingegangen. Nach dieser Lektüre kann keine/r  mehr sagen: „Ich verstehe nichts von Digitalen Medien.“ Da steht es , schwarz auf rosa.

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