Jeder weiß, was gute Mitarbeiter ausmacht. Sie sind teamfähig, zuverlässig, intelligent und talentiert. Das wird heutzutage schlichtweg vorausgesetzt.  Welche Fähigkeiten sollte man/frau  jedoch  besitzen , um als „herausragend“  zu gelten?

 Jeff Haden, der  den Vorstandsvorsitzenden als  Ghostwriter die Worte feilt, muss es wissen. Er hat eine Checkliste aufgestellt, deren neun Punkte zeigen, ob ein  Mitarbeiter das Gütesiegel „hervorragend“ verdient.

  1. Einzigartigkeit
  2. soziale Intelligenz
  3. Anpassungsfähigkeit
  4. Neugier
  5. Fokus
  6. der  Drang zum Basteln mit dem Status quo
  7. der Wunsch zu beweisen, dass er im Recht ist
  8.  die Kunst, andere in der Öffentlichkeit zu loben
  9. die Tugend,  sich  privat zu beklagen

Kurz gesagt: ein symphatischer Querdenker.

Für den Arbeitgeber stellt sich somit die Frage, wie  das Arbeitsumfeld zu gestalten ist, damit   der schrullige Denker, die  kommenden Trends sehen, Ideen entwickeln und genug  Antrieb aufbringen kann, um sie  durchzusetzen. Glücklich  kann er  sich  schätzen, wenn er erkennt, dass der Mitarbeiter „ausgezeichnet“ ist. Aber ist der Arbeitgeber überhaupt  am „outstanding“ interessiert?

Wenn ich mir die Übersetzung des Begriffes ins Deutsche anschaue,  trifft nach Erfüllung der 9 Punkte nur ein Attribut zu – „unbezahlbar“ .

Die Wirklichkeit der  in der Erwachsenenbildung  tätigen Lehrer  sieht jedoch meistens anders aus. Um die Brötchen zu verdienen, müssen sie sich mehreren Herren verdingen. Da werden die Energien dafür benötigt, um „verbleibend“ Kontakte zu halten.

Deshalb hellhörig werden, wenn das Wort „outstanding“ fällt. Besser „überlegen“ als „unbeglichen“

via Dice