Der  Sitte, Neujahrskarten vor Rosh HaShana, dem jüdischen Neujahrsfest zu schreiben, wird im Zeitalter des Internets und der weltweiten Vernetzung am besten mit eigenhändig erstellten Karten entsprochen. Dieses Jahr unterstützt  das Ministerim für Information und Diasporaangelegenheiten  die digitale Bastelaktion. In sieben Sprachen,  Deutsch inklusiv, können Schablonen mit Segenswünschen und privatem Grußanhang versehen werden.

Für den DaF-Unterricht werde ich die Idee aufgreifen und als Lese- Sprachmittlungsaufgabe verteilen. Jede/r zieht aus einem Pool mit Namenszetteln+E-Mailadressen den Namen eines anderen Kurseilnehmers, dem/ der man auf Deutsch einen Gruß zukommen lassen sollte.

Mit Rosh Hashana wird eine Zeit der Reue und Umkehr eingeleitet, die am Yom Kippur, dem Versöhnungstag, endet. Meinen Kursteilnehmern muss ich die Hohen Feiertage nicht erklären, interessant ist für sie jedoch, wieweit die deutsche Öffentlichtkeit darüber informiert wird. Zur Unterichtsvorbereitung verwende ich deshalb gern die Web-Seiten des Bayrischen Rundfunks, auf denen auch  der Posaunenruf zur inneren Einkehr (Schofar) zu finden ist.