Jane Hart beschreibt aus ihrer Expertise, worauf Organisationen achten sollen, wenn  innerbetriebliche Fortbildungen anstehen. Ihr geht es darum, die Hürden der Kontrollmechanismen in Fortbildungskursen abzubauen.

„My own analysis of the situation is that many are still focusing on creating, delivering and managing formal learning (whether it be face-to-face or  online (e-learning)  and are simply introducing informal content (and social aspects) into this traditional way of doing things, for example,  by extending structured programmes into the workplace with both pre-and post-training activities.“

Das Planen, Organisieren, Verwalten, Überwachen und Messen , kurzum   den gesamten Lernprozess  steuern zu wollen, muss verändert werden, denn es geht um

  • die  Aktivierung und Unterstützung des selbstorganisierten Lernens der Teams und Einzelpersonen.
  • die Erkenntnis, dass  die Erfolgsmessung sich nicht auf das Lernen sondern auf die Veränderungen  der Leistung bezieht, deren Ergebnisse messbar sind.

Als Fortbildnerin habe ich mir diese  Hinweise gemerkt:

  • Sei ein Lernbefähiger!
  • Sei ein Lernberater!
  • Sei ein Lernunterstützer!
  • Lass los!

Was mich unweigerlich zum systemischen Denken bringt, der Fähigkeit, Akteure und Handlungen in einem komplexen System zu sehen, das aus unterschiedlichen aber voneinander abhängigen Variablen besteht, dessen  Umsetzung jedoch dem Einzelnen überlassen bleibt.

via Learning in the Social Workplace

Foto: socioweb.de