Bild: Bildungsmedien

Kann man Scans aus Unterrichtsmaterialien in Lernplattformen (z.B. Moodle) abspeichern und dadurch den Schülern zugänglich machen?

Nein. Solche Scans dürfen an Schüler analog (Ausdruck) und digital (E-Mail) verteilt und über Whiteboards und Beamer wiedergegeben werden. Ein Online-Zugriff auf abgespeicherte Unterrichtsmaterialien ist allerdings nicht gestattet.

Zum neuen Trimester, wenn die Kurse auf der Lernplattform vorbereitet werden, habe ich da so meine Fragen. Beantwortet fand ich sie auf der Webseite von www.schulbuchkopie.de . Hier werden die neuen Regeln, die seit dem 1. Januar 2013 für das digitale und analoge Kopieren in den Schulen der BRD gelten, ausführlich erklärt und beantwortet nach dem Motto „Was geht, was geht nicht?“

Bevor ich also zum Kopierer gehe oder etwas hochlade können mir die Faustregeln helfen:

  • Lehrkräfte können 10 %, maximal aber 20 Seiten, eines Printwerkes kopieren und bei Werken, die ab 2005 erschienen sind, einscannen.
  • Lehrerinnen und Lehrer können diese Kopien und Scans für ihren eigenen Unterrichtsgebrauch nutzen.
  • Ein Zugriff Dritter muss mit effektiven Mitteln ausgeschlossen werden.
  • Die Scans können auf verschiedenen Rechnern der Lehrkraft gespeichert werden.
  • Bei Werken, die digital angeboten werden, gelten die Lizenzbedingungen des Verlages.

Alle Informationen zum Einscannen und Kopieren gibt es ebenso als PDF.

via bildungsklick.de