Sprachlehrende – egal welche Fremdsprache sie unterrichten – sollen  laut EU Bestimmungen ihre Kompetenzen selbst benoten. Die beste  Note ist 3,2 und die niedrigste 1,1. Insgesamt kann man sich 13 Noten vergeben.

Richtig gelesen ! Gemeint ist eine Selbstevaluation.

Nachdem der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) der die Sprachkompetenzen  der Lernenden erfasst hat, geht es jetzt um die Lehrenden. Offiziell heißt es: Europäisches Profilraster für Sprachenlehrende (engl. EPG).

Um das eigene Niveau festzustellen, kann man entweder das Papierraster (Seite 6 – 10) verwenden oder die interaktive digitale Version.

Sprachlehrende will das EPG in ihrer professionellen Weiterentwicklung unterstützen, und Sprachlehrinstitutionen sehen darin ein Instrument  zur Qualitätssichrung des Sprachunterrichts. In der Aus- und Fortbildung kann somit direkt an einer Kompetenzhürde angesetzt werden, um das Niveau der Sprachlehrenden zu heben.

Mein Vorschlag war,  alle Kollegen und Kolleginnen können die Note 2,2 in Medienkompetenz erreichen, und deshalb haben wir am Goethe-Institut Israel folgende Tutorenfortbildung durchgeführt.