Ein neuer MOOC zum Corporate Learning 2.0 – #CL20 – begann diese Woche, in dem es um die Gestaltung des zukünftigen Lernens in Institutionen geht.

Wegen des Versöhnungstages war es mir erst am 4. Tag der Disskussion, an dem es bereits 500 Beiträge zu Lernarrangements und deren Implementierung gab, möglich, einzusteigen.

Einen Schwerpunkt der heutigen Diskussion bildet die Frage, wo die größten Widerstände bei der Einführung innovativer Lernarrangements zu erwarten sind und wie diese überwunden werden können. Zum einen würden die Hürden darin liegen, dass die Lerner nicht gewohnt sind, ihre Lernprozesse selbst zu gestalten. So jedenfalls nach Ansicht von Prof. Werner Sauter.

Mein Lernprozess begann mit einer Aufzeichnung der inoffiziellen „Cafeteria-Session“ in Blab.im, wo Harald Schirmer und Simon Dückert ihre ersten Erfahrungen im #CL20 ausplauderten. Ich werde hier öfters verweilen, die Atmosphäre gefällt mir, und ich möchte  die Plattform Blab.im  besser kennenlernen.

Danach folgte ein Blick in die „MOOC-Zeitung“ The Corporate Learning 2.0 Daily, die ich abonieren d.h. in die ich mich einschreiben musste.

Die offizielle „Campus-Plattform“ ist übersichtlich und inhaltlich gut gefüllt. Trotz ihres ansprechenden Layouts werde ich den #CL20 durch die „Hintertür“  Twitter  betreten. Einerseits passiert da das Neueste, andererseits kann man da sofort die besten Slogans lesen wie:  Teilnehmende kontrollieren für sich selbst den Erfolg, nicht der Trainer. (Ellen Trude SAP Seminar)

Mein eigener Twitterfluss informiert mich sofort über die „Bonmots“ des Kurses, wie zB den senior Trainer.

An der „Live Session“ zur Diskussionund Zusammenfassung der ersten Themenwoche konnte ich teilnehmen. Ganz baff musste ich jedoch feststellen, dass die Experten der „Next Education Week“ von pädagogischen Ansätzen und Methoden in der Unternehmensfortbildung sprechen. Zapperlapp ! Haben sie sich noch nie ernsthaft sich mit dem Begriff Andragogik auseinandergesetzt?

Die Bemerkung von Andreas Eckelt von DB Training, dass beim Lernen in Unternehmen klargestellt werden muss, ob Lernen am Arbeitsplatz  Arbeitszeit  und die entsprechenden Tools, zumindest die Bereitstellung entsprechender Geräte gegeben ist, ist mir nicht entgangen.