Flipped Classroom: Gestaltung der Präsenzphase

“ Und was macht man, wenn sich keiner auf die Präsenzsitzung vorbereitet hat?“ betrifft nicht ausschließlich die Methode “Flipped Classroom”. Irgendwie geht es um alle Lernkonzepte, die die Selbstlernphase als Vorbereitung gebrauchen.

Christian Spannnagel leistet Methodenhilfe, wie die anschließende Präsenzphase gestaltet und moderiert werden kann.

 

via Flipped Classroom: Frequently Asked Questions

siehe auch Lernprozessgestaltung

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Nachhilfe für Lehrer – re:publica

Als Lehrer brauche ich Nachhilfe, um die digitale Welt zu verstehen, in der ich mich tagtäglich bewege. Wenn ich mich orientieren kann, funktionert mein eigenes Handeln besser.

Dass ich schwarmmdumm bin, wenn ich mich in der Lehrerkonferenz befinde, weiß ich ja schon.

Doch die  Nachlese, besser Nachschau der  re:publica ergab für mich die Einsicht, dass wir uns auf dem Weg von der Netzwerk- zur Plattformgesellschaft befinden.

Wer nicht weiß, welche Nachhilfevideos man sich anschauen sollte, kann mal mit der Vorauswahl des Spiegels beginnen.

Selbstlernen im #gol14

In der zweiten Woche des Gratis Online Lernen MOOCs  #gol14 war das Thema:

Selbstlernen eine Herausforderung.

In dieser Einheit wurde unter anderem  dem Begriff der Motivation nachgegangen und wie  bisherige Lernerfahrungen das Lernverhalten beeinflussen.

Im Begleitkurs der DaF-Community stellten DaF-LehrerInnen im Webinar  Werkzeuge vor, die sich beim Online-Lernen bewährt haben. Fein säuberlich ist auf der Nachleseseite alles  aufgeführt. Besonders zu erwähen sei dabei der Einsatz von Google-Docs:

Selbstlernen MOOC

DaF-Gol: Lernziele und mehr …..

Google hat aber noch mehr zu bieten, deshalb möchte ich durchaus Google for Education verlinken.

Neues Tool: Thinglink     und  Justynas Beispiel

 

 

 

 

 

Kostenlose DaF-Lehrerfortbildung

gol Im Online-Kurs „Gratis online lernen“ können DaF-Lehrende erfahren, wie es am besten gelingt, sich kostenfrei mit dem Internet weiterzubilden. Durch das Mitmachen werden sie dabei ihre Netzsensibilität aufbauen, da der Kurs als  xMOOC ausgelegt ist. Der Veranstalter,  die TU-Graz ,  hat ein vielversprechendes Angebot ausgearbeitet.

Kursverlauf:

  • 20.10.2014 – Einheit 1: Herzlich Willkommen
  • 27.10.2014 – Einheit 2: Selbstlernen ist eine Herausforderung
  • 03.11.2014 – Einheit 3: Lernen im Web – Grundbegriffe und Angebote im Überblick
  • 10.11.2014 – Einheit 4: Kostenfreie Angebote finden
  • 17.11.2014 – Einheit 5: Kostenlos und frei verfügbar – Herausforderungen
  • 24.11.2014 – Einheit 6: Miteinander macht’s mehr Spaß
  • 01.12.2014 – Einheit 7: Selbermachen noch viel mehr!
  • 08.12.2014 – Einheit 8: Abschluss – Persönliche Pläne und Ausblick

Während dieser 8 Wochen treffen sich alle Daf/DaZ-Interessierten wöchentlich live-online im Begleitkurs und tauschen ihre

  • MOOC-Teilnahmeerfahrungen aus,
  • erfahren mehr vonOnline-Lern-erfahrenen Kolleg_innen,
  • Anbietern aus der ganzen Welt
  • oder arbeiten gemeinsam an Unterlagen

in der DaF-Community oder im DaF-Lehrer Online Netzwerk .

Näheres zum Begleitkurs und  welche Themen genau behandelt werden:

http://tinyurl.com/dafgol14

Außerdem gibt es freiwillige Stammtische, damit man/ frau sich F2F austauschen kann.

via Sandra Schön : Materialien

Selbstevaluation und Fortbildung nach EPG

Sprachlehrende – egal welche Fremdsprache sie unterrichten – sollen  laut EU Bestimmungen ihre Kompetenzen selbst benoten. Die beste  Note ist 3,2 und die niedrigste 1,1. Insgesamt kann man sich 13 Noten vergeben.

Richtig gelesen ! Gemeint ist eine Selbstevaluation.

Nachdem der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) der die Sprachkompetenzen  der Lernenden erfasst hat, geht es jetzt um die Lehrenden. Offiziell heißt es: Europäisches Profilraster für Sprachenlehrende (engl. EPG).

Um das eigene Niveau festzustellen, kann man entweder das Papierraster (Seite 6 – 10) verwenden oder die interaktive digitale Version.

Sprachlehrende will das EPG in ihrer professionellen Weiterentwicklung unterstützen, und Sprachlehrinstitutionen sehen darin ein Instrument  zur Qualitätssichrung des Sprachunterrichts. In der Aus- und Fortbildung kann somit direkt an einer Kompetenzhürde angesetzt werden, um das Niveau der Sprachlehrenden zu heben.

Mein Vorschlag war,  alle Kollegen und Kolleginnen können die Note 2,2 in Medienkompetenz erreichen, und deshalb haben wir am Goethe-Institut Israel folgende Tutorenfortbildung durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Digitale Wortschatzarbeit oder…

… ein verpasster Workshop zu webbekannten Tools. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte, als Thomas Strasser  im Goethe Institut Israel war.

Andererseits ist es für mich als einsamen Rufer in der Wüste – wie ich mir im Kollegium vorkomme – gut, wenn einmal ein  Web 2.0 Social Media Bildungstechnologe aus dem Ausland seine Herangehensweise vorstellt.

Nach Durchsicht des Workshopabrisses habe ich daraufhin in meinen Blogs gestöbert, was ich denn so  bereits alles  mit  den Tools an OER  erstellt habe:

Mit ClassTools ein Wortschatzspiel  zum Thema Arbeitsplatz auf A2 Niveau. Wenn man auf das englische Wort “proceed” klickt, beginnt es.

Auf Glogster kann man unter Jekke  meine digitalen Poster für das A1 Niveau finden.

Mit Wordle arbeite ich immer gerne und habe  damals unseren Web 2.0 Workshop damit geziert. Dort kann man auch eine Kusevaluation finden, die ich mal mit  Voicethread gemacht habe.

 

A(pp) in die A 1.2 mit duolingo

Screen-Shot Wikipedia

Screen-Shot Wikipedia

In dieser Woche war ich mal wieder Prüferin in der Voreinschreibung. Aber dieses Mal konnte ich ein neues Phänomen erleben. Die meisten Leute, die sich einstufen ließen, sagten, sie haben Deutsch mit Duolingo gelernt. Nachdem  sie den Einstufungstest gemacht hatten, und ich den mündlichen Ausdruck nach A 1.1 mit ihnen durchgeführt habe, konnte ich sie anstandslos in die A 1.2 einschreiben.

Was ist Duolingo? In einem technischen Blog, den ich gern lese, steht die knappe Erklärung, warum Israelis wohl damit  umgehen. „Gelernt werden kann per Web, oder per App unter Android oder iOS.“ Im Herbst 2013 bemerkte ich die ersten Selbstlerner, die mit dem App gelernt haben.  Zeitgleich veröffentlichte Cornelia Steinmann eine ausführliche Dokumentation des Wortschatzlernprogramms, in der sie ihren Selbstversuch anschaulich darstellt, wie sie als Dozentin für Deutsch damit Spanisch glernt hat. Außerdem geht sie auf alle Fragen ein, die Lehrende zu diesem Programm haben dürften.

Seitdem ist das Programm um den Incubator erweitert worden. Er ermöglicht zweisprachigen freiwilligen Usern, Kurse in allen möglichen Sprachen zu gestalten. Eine sehr gute Erklärung auf  Deutsch dazu findet man  auf dem Blog I simply love languages , wenn man nach unten scrollt.

Aber welche Geschäftsidee steckt hinter dem  Programm? Erst einmal ist ein kostenloses Sprachlernprogramm, das obendrein auch noch Spass macht, zu begrüßen.  Luis von Ahn will mit dem Projekt Duolingo jedoch etwas anderes. Duolingo betreibt ein Crowdsourcing-Modell, in dem die Texte von Usern übersetzt und bewertet werden. Der Inhalt stammt von Organisationen, die Duolingo dafür bezahlen.

Es ist also die alte Übersetzungsmethode, die bereits im 19. Jahrhundert Kritik hervorgerufen hat und die jetzt im App-Gewand den A 1.1 Kurs ersetzt. Wenigstens haben die Selbstlerner der Einschreibungswoche begriffen, dass man um Sprechen zu lernen, besser ins Goethe Instiut Israel geht.