kρίτων: Bewertungsmethode beim E-Learning

 Wie funktioniert die Bewertung beim E-Learning?

Diese Frage stellt  das  EU-Projekt CRITON und richtet sich mit einer aktuellen Umfrage an Lehrende, wobei Tutoren und Autoren von E-Learning-Szenarien gemeint sind.

Tutoren können in Onlinephasen  formale Kriterien, inhaltliche Kriterien oder auch den Grad der Partizipation bewerten. Formale Kriterien beziehen sich zB auf das rechtzeitige Hochladen (deadline) von Dokumenten in einer Onlinephase.  Inhaltliche Kriterien, wie  die kreative Umsetzung einer  Idee oder die Relevanz inhaltlicher Fragen, die Lernende online stellen, können ebenso benotet werden. Wie wird aber der Grad der Teilhabe, d.h. der Postings in Foren, der Kommunikation oder Uploads bewertet?

Frühere Untersuchungsergebnisse zeigten, dass

  • die  Drop-out-Rate geringer ist, wenn die Lernenden in den Onlinephasen miteinander vernetzt sind, als wenn sie lediglich im Kontakt zu dem Tutor stehen.
  • die Erfolgsfaktoren für Onlinephasen auch ein hoher Grad an Selbstorganisation und ein Lebensalter zwischen 35 und 45 Jahren sind.
  • die Lerninhalte mit den Lebensinhalten der Teilnehmenden korrespondieren.

Bis zum 30. Mai kann man sich an der ca. 10-minütigen Umfrage beteiligen.

via e-teaching.org

Wo bitte gibt’s CC?

Momentan nehme ich online gleichzeitig an drei Kursen teil, dem #fkmedien, dem #coer13 und einem “geschlossenen” Kurs für Lehrmittelautoren –  somit bin ich Hörer, Lerner und Lehrer zugleich.

Für mich ist die Frage des Urheberrechts und der Erstellung von OER darum so wichtig, da ich ständig meine Rollen wechsle. Wann darf ich Materialien im Unterricht verbreiten, wann und wie dürfen sie in einem LMS benutzt werden? Gelernt habe ich inzwischen, dass die Jahreszahl 2005 massgeblich ist, und dass man als Lehrer sehr genau unterscheiden muss. Ein Arbeitsblatt mit Quellenangabe in Papierform  im  Unterricht verteilt ist erlaubt, als PDF im LMS verboten, das Original des Verlages als Link wiederum ist erlaubt

Prof. Felix Stalder unterscheidet deshalb zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Nutzung und gibt in einem Interview Antwort auf die Mediennutzung in der Grauzone.

Sehe ich es also richtig, ….dass OER-Probleme erst mit der Rolle als Lehrender beginnen? Denn erst dann wird ja relevant, ob ich Materialien an andere kostenfrei weiter geben kann, ob ich sie modifiziert weitergeben kann und was andere dann damit weiter machen können. Insofern rücken damit für mich die Lizenzbedingungen absolut in den Mittelpunkt”, schreibt Joachim Wedekind in seinem Blog.

Ich taste mich langsam an die Lizensbedingen der Creative Commens heran. Bei Flickr habe ich mal ein paar Bilder hochgeladen. Wie man CC -Materialien sucht, gibt das obrige Video von  Sandra Schön gut wieder und die Infografik  How to search for OER verschafft einen schnellen Überblick.

 

#COER13 – Bricolage

Der Mensch kopiert – doch wie darf der Mensch im digitalen Zeitalter kopieren?

Wie kann ich sicher kopieren ohne mich strafbar zu machen? Was darf ich im Unterricht benutzen? Wie darf ich es in eine Lernplattform einbauen? Wie muss ich meinen Blog verändern?

Auf diese Fragen erwarte ich eine Antwort  im # COER13 MOOC, der am 8.4.2013 begonnen hat.

Ein Canadier namens   Guillaume Janssen hatte mich aufgeklärt, dass veränderte Kopien als Bricolage mit Angabe des Originals zu kennzeichnen sind. Seitdem benutze ich diesen Begriff.

Ich bin gespannt, was ich im #COER dazulernen kann.

Nachlese 2. DaF-WEBKON 2013

DaFWEKON-logo-website

Diese Woche konnte ich an der 2. DaF-WEBKON teilnehmen, ein Format zu dem ich im nächsten Jahr am liebsten das gesamte Kollegium schleppen möchte.

Online konnte ich bei den Beiträgen von David Röthler Webinare und Flipped Classroom sowie von Joachim Quandt Serious Games für Deutsch als Fremdsprache im Webinar mitchatten.

In der Nachlese faszinierte mich allerdings die Aufzeichnung von Heike Philip  , die über das Kofferwort Machinima, also Maschine und Cinema, referierte, den 3,5 Millionen Anhängern auf  Youtube sowie den Lernmöglichten durch und mit 2nd Life. Außerdem gab sie ein  übervolles Wiki  mit, dass zur Beschäftigung mit der Materie anregt.

Christel Schneider hat  ihr Machinima über Funktionen, die man in Second Life beherrschen muss, um sich fortbewegen zu können, gleich nachgeliefert. Schade, dass sie nicht ausführlicher das Projekt Euroversity erklärt hat, an dem auch das Technion mit  Multisensory Learning Environment  beteiligt ist. Immerhin hat sie mein Interesse an dem Euroversity Network geweckt. Unglaublich was dort geschieht. Ich habe zB ein Digital Role-Playing Game for the History of Medicine gefunden.

Ja, und eine Webseite wurde im Chat weitergegeben, die ich noch nicht kannte: Petite Prof 79

Mein Dank geht an die DaF-Community  und an alle KonferenzorganisatorInnen für die großartige DaF-WEBKON.

Didacta 2013

Eigentlich wollte ich das Wochenende in Köln verbringen und Bildungsluft auf der Didacta 2013 schnuppern. Es ging leider  nicht. Stattdessen erlebe ich die Bildungsmesse live in meinem Twitterfluss und erspare mir blaue Flecken von der Rollkofferinvasion.

Den alternativen didacta-Messeführer fand ich zB auf @Tastenspielers Twitterwall. Dort gibt es die aktuellen Neuigkeiten und Bewährtes wie das Flipchard. Als digitaler Schattenmessebesucher besuchte ich folgende Stände:

ZUM.de   Lehrerfreund   4Teachers.de     Bildungsklick

Ob es sie gab, entzieht sich meiner Kenntnis. Interessant fand ich, dass  ein Lübecker Gymnasium sich  für Office 365 als Lernplattform entschieden hat.

Den Digita Bildungsmedienpreis 2013 in der Kategorie Didaktische Werkzeuge erhielt SMART Notebook 11.

Andere Bildungsveranstaltungen sollen deutlich mehr bieten, meinte enttäuscht ein Besucher.

Digitale Wirklichkeit IL

Wie sieht denn die digitale Welt um mich herum aus? Wie und wozu benutzen meine Kursteilnehmer das Internet?

C1 2013 Internetnutzung

Im Unterricht in der C1 haben wir dieses Assioziogramm erstellt. Im Gegensatz zu Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher haben Israelis Zugriff auf ihre  medizienischen  Untersuchungen direkt von der Krankenkasse. Selbst der Pass wird von der zuständigen Behörde über das Internet ausgestellt. Großer Beliebtheit erfreut sich das soziale Verkehrsnetzwerk  Waze  , ein App, das alle lieben.

Die Apps israelischer Start Ups hat jeder  individuell zusammengestellt, obwohl Orli Yakuel eine Free Must Liste empfiehlt.

Wer wirklich verstehen will, in welchem Umkreis wir uns befinden, sollte die  Mapp der israelischen Start Ups anklicken, die Ben Lang, während er etwas Zeit  von der Armee hatte, begann.

Kann der Lehrer tutorieren?

Im Sommersemester 2013 will das Goethe Institut ISRAEL Hybrides Lernen einführen. 80 % des Kurses finden als Präsenzunterricht statt und 20 % als  E-Learning in der Lernplattform.  Michael Kerres versteht unter E-Learning alle Formen von Lernen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation, die Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation und Distribution von Lernmaterialien zum Einsatz kommen. E-Learning wird eingesetzt, um den Lernenden unabhängig von Zeit und Ort Lernmaterialien und Lernmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Das Dilemma: Lehrer sind nicht von den Digitalen Lernvorteilen überzeugt , sollen aber zu 20% tutorieren. Hängt das mit der Angst vor der eigenen Medienkompetenz zusammen? Daniel Groß fragt dazu weiter auf  Twitter in  #fkmedien:

 “Wie lernen Lehrer didaktische Möglichk. zum Einsatz dig. Medien kennen?”  Probl. ist eher: Wie findet Institutionalisierung statt? “

Beantworten lassen sich die Fragen sowohl auf  persönlicher wie auf  institutionellen Ebene, wobei die letztere die einfachere ist. Seit Mai 2012 können die Lehrer zB dem  Thema Hybrides Lernen nicht mehr ausweichen. Damit die Lehrkraft ihren zukünftigen Aufgaben als Tutor gewachsen ist, werden Workshops, die Einführung eines Virtuellen Lehrerzimmers, indem der Lehrer Lerner ist,  Seminare zur technischen Handhabung des LMS und ein Lehrernetzwerk zum plattformgestützten Lehren und Lernen eingesetzt. Bei dieser strukturalen Medienbildung wird den  Artikulationsprozessen im Virtuellen Lehrerzimmer eine wichtige Bedeutung eingeräumt.

Wichtiger erscheint mir jedoch, dass um Medienkompetenz zu erlangen, bei den meisten Lehrkräften die Einsicht fehlt, selbst  zum selbstorganisierten Lerner zu werden. Liegt es an der Selbststrukturierung? Warum nehmen  Lehrkräfte zB die Herausforderung  Take the 10 Tool  Challenge  nicht wahr?

Ich kann hier in meinem Blog immer nur zum selbstorganisierten Lernen motivieren, imdem ich über mein Selbstlernen und die Experten, die ich im Netz antreffe, berichte.

Im  Hybriden Lernen  will ich zB skypen, aber anstatt zu skypen könnte ich eine neue Art von Videokonferenz Google Hangouts benutzen. In seinem Blogbeitrag Hangouts – Fluch oder Segen gibt Horst Sievers dazu praktische Hilfe. Ferner erklärt Martin Ebner  Warum Open Educational Resourses  im DaF- Unterricht wichtig sind.

Selbstbestimmte Teilhabe aller an der Informationsgesellschaft, wie es in den Handlungempfehlungen der  Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages erklärtes Ziel ist, sollte somit der Lehrer dahingehend verstehen, selbst aktiv zu werden. Denn nur so kann aus einer Lehrkraft ein Tutor werden.

Funkkolleg Wirklichkeit 2.0     Zusatzmaterial zum Thema  Podcast

schattenlernen 2.0 Jan.13     Enquete-Kommission

Neu:  How To: Hangouts on Air mit Google+ Events

           Getting Started with Google+ Hangouts

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